Ihr Lieben es ist soweit, heute schreibe ich meinen letzten Wochenrückblick aus Asien. Nächste Woche um diese Zeit bin ich schon wieder zurück in Deutschland und grille wahrscheinlich oder esse köstlichen Spargel. Trotzdem wird es am Sonntag wieder einen Wochenrückblick geben, aber es wird definitiv nicht mehr das Gleiche sein.

Unsere letzte Woche ist unglaublich schnell vergangen und ich hatte bereits einige melancholische Augenblicke. Bevor ich also wieder sentimental werde, möchte ich euch erst einmal berichten was wir alles in Bangkok erlebt haben.

Wanderlust Week #20 Wockenrückblick - Alles hat ein Ende | Mira Mirror Modeblog und Reiseblog

 

Bangkok – immer wieder gut für Überraschungen

Bangkok ist für mich die verrückteste Stadt die ich kenne. Selbst beim dritten Mal haben wir an den gleichen Orten immer wieder neue Dinge entdeckt. Plötzlich ist neben dem Shopping Zentrum in dem wir bereits mehrfach waren ein noch viel größeres Zentrum, das wir bis dato nie gesehen hatten. Oder es gibt Märkte, die man nie wahrgenommen hat. Ich glaube selbst wenn man Monate in Bangkok verbringt, am Ende hat man trotzdem nur einen Bruchteil dieser riesigen Stadt gesehen.

Unsere Tage in Bangkok sind wie im Fluge vergangen. Anfangs wussten wir nicht, was wir in einer ganzen Woche in Bangkok machen wollen, doch am Ende haben wir tatsächlich nicht alles geschafft was wir uns vorgenommen haben. Montag Abend haben wir endlich einen Thai Kochkurs gemacht, was eine tolle Erfahrung war und sehr viel Spaß gemacht hat. Ich muss auf jeden Fall wieder mehr kochen, wenn ich in Deutschland bin und auch neue Gerichte ausprobieren.

Dienstag wollten Micha und ich nochmal die Stadt erkunden und mit dem Boot fahren. Vorher haben wir uns den mystischen Ghost Tower angeguckt, der mich voll in seinen Bann gezogen hat. Der Ghost Tower ist eine Bauruine in Silom. Der riesige Tower wurde leider nie fertiggestellt und so verrottet er nach und nach. Früher war es möglich das Gebäude zu besteigen und man hatte einen unglaublichen Ausblick auf die Stadt gepaart mit halbfertigen Zimmern, leeren Balkonen und freistehenden Betonträgern. Inzwischen ist es leider nicht mehr möglich auf den Tower zu kommen. Ich glaube auch nicht, dass ich den Aufstieg ohne Aufzug und vernünftigem Treppenhaus mit meiner Höhenangst überstanden hätte.

Für unsere letzten zwei Tage haben Micha und ich uns ein Zimmer in einem der hochpreisigen Hotels in Bangkok gebucht mit Infinity Pool und Rooftop Bar. Alleine der Ausblick aus unserem Zimmer aus der 15. Etage war einzigartig. Morgens aufzuwachen und über Bangkok zu blicken ist einfach ein Traum. Ich glaube da habe ich mich nochmal zusätzlich in die Stadt verliebt.

So schön unsere Tage in Bangkok auch waren mit unseren ewigen Busfahrten, Nachtmärkten, viel Fried Rice und Regen, am Freitag hieß es Abschied nehmen.

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Ghost Tower Bangkok

 

 

12 verrückte Stunden mit Air China, dem Ryan Air von Südoastasien

Freitag Nachmittag ging es für uns also von Bangkok nach Peking über Kuala Lumpur. Eigentlich sind wir nach 15 Flügen in den letzten Monaten (mein ökologischer Fußabdruck möge es mir verzeihen) ziemlich entspannt was das Fliegen angeht. Doch Freitag wurden wir nochmal auf eine Probe gestellt. Schon der Check-In in Bangkok war nicht ganz problemlos, da wir kein China Visa hatten, sondern ein 72 Stunden Peking Transit Visa beantragen wollten. Nach 30 Minuten (!!) am Check-In Schalter hatten wir dann endlich unsere Backpacks aufgegeben und unsere Flugtickets in der Hand. Nach leichter Hetzerei bei der Passkontrolle und dem Security Check-In, hatte unser Flug tatsächlich Verspätung. Auf den Abflug hätte ich im Nachhinein übrigens sehr gerne verzichtet, denn es war der schlimmste und wackeligste Start meines Lebens!

Am Ende wurde noch dazu aus unserer geplanten 2-stündigen Umsteigezeit in Kuala Lumpur ein Lauf gegen die Zeit. Wir  mussten einen Sprint durch den gesamten Flughafen von Kuala Lumpur hinlegen um unserer Flieger nach Peking nicht zu verpassen, da bei der Landung bereits das Boarding für den zweiten Flug begonnen hatte. Eine nette Malaysierin hat mich vorher schon vorgewarnt, dass wir sehr schnell sein müssen: „Airport in Kuala Lumpur is not like Europe, it’s very very big!“. Nach einem 15-minutigen Dauerlauf mit 10 kg Handgepäck auf dem Rücken und zwei Security Checks (es wäre ja auch sonst zu einfach gewesen) haben wir tatsächlich unseren Flieger bekommen.

Zum Glück hatten wir 6 Stunden Zeit uns während des Nachtfluges ohne Getränke und Essen, aber mit sehr kalter Klimaanlage zu erholen. Als wir dann um 5 Uhr morgens in Peking gelandet sind, hatten wir kaum geschlafen.

 

72 Stunden in Peking

Da wir nur 72 Stunden Zeit haben um Peking zu besichtigen, konnten wir uns heute nach unserem Flug nicht erholen. Wir haben uns direkt in die Touristen-Massen gestürzt und die verbotene Stadt besichtigt. Peking ist irgendwie komplett anders als erwartet. Zwar haben wir auf der Fahrt vom Flughafen zum Hostel die vielen riesigen Wohnblöcke gesehen, die im Smog der Stadt verschwinden, aber bei der Ankunft in unserem Hostel waren wir sehr überrascht. Es liegt in einem sehr ruhigen Bezirk der Stadt und es gab mehr Fahrradfahrer und E-Scooter als Autos!! Das lauteste Geräusch war daher das Hupen oder Klingeln, wenn jemand in den kleinen Gassen an dir vorbei möchte. Nach dem heutigen Tempel Programm geht es morgen (am Sonntag) dann zur Chinesischen Mauer.

Übrigens musste ich heute leicht überrascht feststellen, dass in China nicht nur Facebook blockiert ist, sondern auch Google und Instagram. Somit kann ich euch leider auf meinem Instagram Kanal nicht mit nach Peking mitnehmen.

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Coming Home

Unserer Reise ist vorbei und es gibt tatsächlich keinen weiteren Stopp. Montag Abend nehmen wir den Flieger zurück nach Deutschland und werden Dienstag Mittag in Düsseldorf landen. Aber zurück in Deutschland heißt nicht, dass wir nur chillen. Für das Wochenende geht es nämlich direkt zu einer Hochzeit und ich freue mich meine Australien Mädels wiederzusehen.

Aus Deutschland gibt es aber einen ausführlichen Bericht wie es für uns weitergeht und wie es uns die ersten Tage in Deutschland ergangen ist.

 

Week #20 Fazit

Die letzte Woche war komisch, denn immerhin schwebte der Gedanke des Abschieds über uns. Heute haben wir bereits final unsere Rucksäcke gepackt, damit wir die nächsten 2 Tage ohne Stress genießen können. Ich bin unglaublich glücklich, dass wir diese letzten 5 Monate erleben durften. Dass wir frei durch die Welt reisen konnten und genau das gemacht haben, was wir wollten. Aber jetzt – 2 Tage vor Ende – steigt die Vorfreude auf zuhause. Ich freue mich endlich wieder meine Eltern in die Arme nehmen zu können. Ich freue mich auf unseren Hund, der mich hoffentlich überschwänglich begrüßen wird. Ich freue mich darauf eine meiner engsten Freundinnen vor dem Altar zu sehen. Und ich freue mich darauf meinen Micha wieder als stolzen, inzwischen zweifachen Onkel zu erleben.

Es ist so viel passiert in den letzten 5 Monaten, deswegen werden wir mit viel Vorfreude nach Deutschland zurückkehren. Zum Abschluss möchte ich euch allen danken, dass ihr die letzten 20 Wochen unsere Reise verfolgt habt. Es war wunderbar unsere Eindrücke mit euch zu teilen und ich hoffe, dass ihr auch weiterhin auf dem Blog vorbeischaut. Xx Eure Mira

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Bangkok Skywalk

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Siam@Siam Bangkok

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