Die Tür des kleinen 7/11 Supermarktes schließt sich hinter mir und plötzlich ist sie da, die Ruhe nach der ich mich gesehnt habe ohne es wirklich zu wissen. Einfach nur Ruhe: Keine hupenden Autos, keine heranbrausenden Tuk Tuks, keine schnatternden Menschen. Für einen kurzen Moment fühlte ich mich total entspannt. In Kombination mit der kalten Luft der Klimaanlage ist dieser Moment im Supermarkt sogar ein klein bisschen Erholung. Dann öffnet sich die Tür des 7/11 auch schon wieder, ich trete auf die Straße, werde direkt vom nächsten Tuk Tuk Fahrer angequatscht und von einer Gruppe Asiaten über den Haufen gerannt. Willkommen in Bangkok!

Die erste Woche unserer Reise ist fast vorbei, deswegen gibt es heute eine Zusammenfassung der ersten Tage.

Off to new Adventures – Bangkok

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Die erste Woche unseres Asientrips war spannend und aufregend, aber auch sehr anstrengend. Obwohl ich im Vorfeld viele Reiseblogs und Reiseführer gelesen habe, war ich auf Bangkok nicht wirklich vorbereitet. Ich glaube man kann noch soviel von der Stadt lesen und Bilder sehen, wenn man selbst noch nicht da war, kann man es sich nur schwer vorstellen. Ich habe mehrfach versucht den Rummel und die Kontraste dieser Millionenstadt auf einem Bild einzufangen, aber es ist einfach unmöglich.

Unser Start in Bangkok war etwas holprig. Vom Flughafen wollten wir mit Bahn und Bus zu unserem Hostel, aber es war gar nicht so leicht den richtigen Bus zu finden. Eine gefühlte Ewigkeit sind wir die Hauptstraße auf- und abgelaufen, vorbei an Straßenständen mit gebratenem Essen, vorbei an Müllberge, Moped Fahrern, Tuk Tuks, Bussen und Co.

Wir brauchten einige Tage um uns an die Stat zu gewöhnen, aber mit der Zeit hatten wir den Dreh raus. Straßen zu überqueren wurde immer einfacher und auch das passende Essen zu finden viel am Ende nicht mehr so schwer. Leider lag unser Hostel relativ weit außerhalb in einem Stadtteil in dem man sehr schnell in dunklen Ecken landen konnte. Für unseren nächsten Besuch in der Stadt werden wir definitiv ein Hostel nehmen, das zentraler gelegen ist. Nach Bangkok werden wir in den nächsten 5 Monaten auf jeden Fall zurückkehren, um die Stadt nochmal von einer anderen Seite zu sehen.

 

Ko Tao

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Von Bangkok aus haben wir Freitag Abend den Nachtbus Richtung Ko Tao genommen. Den Trip haben wir direkt in unserem Hostel in Bangkok gebucht. Doch nicht die Nachtfahrt mit dem Bus war das Anstrengende,  sondern die Überfahrt mit der Speed Boat Fähre nach Ko Tao. Wenn ihr in Thailand seid, auf eine Insel möchtet und euch leicht schlecht wird – nehmt niemals eine Speed Boat Fähre! Ich haben die Warnung vorher gelesen, aber leider nicht drauf gehört. Die Fähre fuhr ca. 1,5h vom Festland bis nach Ko Tao und es war eine Horrorfahrt. Mir war noch nie in einem Leben so schlecht und den Meisten auf dem Schiff ging es wie mir. Die Thailändische Crew hat freudig rote Plastiktüte an die Passagiere verteilt.

Auf Ko Tao gab es dann die nächste böse Überraschung. In den letzten Tagen hat es in Südthailand so starken Monsunregen gegeben, dass die Straßen der Insel komplett überflutet sind. Wir werden uns trotzdem die Freunde an unserer Reise nicht nehmen lassen und nutzen die Tage um etwas zu entspannen.


Next Stop

Als nächstes geht es für uns nach Koh Panghan. Dort findet einmal im Monat eine Full Moon Party statt, die wir definitiv einmal miterleben wollen. Leider ist Koh Panghan auch von den Überflutungen der letzten Tage betroffen, wir hoffen jedoch, dass sich der Zustand auf der Insel bis dahin wieder etwas normalisiert hat.

Week #1 Fazit

Unsere erste Woche war ziemlich durchwachsen und ich kann noch nicht sagen, dass wir komplett in Thailand angekommen sind. Vielleicht lag es am Jetlag, vielleicht auch an der Großstadt, die uns fürs Erste überfordert hat, vielleicht an der thailändische Kultur, die komplett neu für mich ist oder vielleicht an unserem Pech mit Hostels und dem Wetter.

Aber das Chaos der ersten Tage verdirbt uns natürlich nicht di.e. Stimmung und wir freuen uns auf die kommenden Wochen und Monate, und auf ein wenig Entspannung!

Um den Post mit Michas Worten zu beenden: Es waren 2 schlechte Tage von 140 Tagen!

Xx Eure Mira

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